Das Versagen der Aufsichtsräte
Feature für NDR Info, 25.8.2005
von Christoph Lixenfeld
Aufsichtsräte sollen den Vorstand beaufsichtigen und kontrollieren. Allerdings
scheinen sie immer dann zu versagen, wenn diese Aufsicht am nötigsten
wäre: Beim Chiphersteller Infineon musste der Vorstand wegen einer Schmiergeldaffäre
gehen, anschließend räumte der Aufsichtsrat zähneknirschend ein, Hinweise
auf Unregelmäßigkeiten nicht ernst genommen zu haben. Und im VW-Konzern
kaufte der Vorstand das Wohlwollen der Betriebsräte, von denen sechs gleichzeitig
im Aufsichtsrat saßen, mit zweifelhaften Vergnügungsreisen.
Das Feature beleuchtet, warum die Kontrollgremien so schlecht funktionieren.
Bei DaimlerChrysler spielt man „Stille Post“
Handelsblatt Nr. 65 vom 31.03.2006, Karriere und Management
von Reppesgaard, Lars
Unklare Verantwortlichkeiten, verstopfe Kommunikationskanäle und verschlungene
Entscheidungswege: Fünf von sechs Unternehmen so kompliziert strukturiert,
dass sie sich selbst im Weg stehen. Doch der Umbau hin zu einer Organisation,
die Spitzenleistungen fördert, statt sie zu behindern, ist schmerzhaft.
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Nicht ohne meine Tochter
Handelsblatt Nr. 78 vom 22.4.2006
von Lixenfeld, Christoph
IT-Manager sitzen in Konzernen an wichtigen Schnittstellen. Sie bekommen
deshalb immer mehr Einfluss auf strategische Entscheidungen.
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Ohne gute Vorbilder blüht die Wirtschaftskriminalität
Handelsblatt, 31.03.2006
von Reppesgaard, Lars
Jeder Fall von Industriespionage, jede Betrugs- oder Korruptionsaffäre
kostet die betroffenen Unternehmen im Schnitt 3,4 Millionen Euro. Fatal
daran ist, dass die Topmanager selbst durch ihr Führungsverhalten oft
dazu beitragen, dass Beschäftigte anfällig werden für Korruption, Unterschlagung
oder Untreue.
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